Steigern Sie Ihr Wohlbefinden durch die geeignete Massagetechnik!

Massagen werden sowohl zu Therapiezwecken eingesetzt (Heilmassagen) als auch zur Förderung der Entspannung und des Wohlbefindens. Bei Massagen zu Heilzwecken ist immer eine ärztliche Verordnung und Diagnose erforderlich. Während Erkrankungen oder nach Operationen lindern Heilmassagen körperliche Beschwerden und fördern den Heilungsprozess.
Bei einem persönlichen Beratungsgespräch wird auf die Bedürfnisse und Wünsche des/r Patienten/in eingegangen und gemeinsam ein individueller Behandlungsplan erarbeitet. Für einen optimalen Heilungsprozess werden während einer Behandlung mehrere Massage-Techniken kombiniert.

Eine Behandlung (Therapie) ist immer mehr als das Anwenden einer einzigen Methode. Es ist ein Multikomplex aus mehreren Behandlungsformen mit klarer Zielformulierung und beinhaltet immer eine aufbauende Behandlungsserie. Unter anderem zählen folgende Behandlungsmethoden zum Anwendungsbereich der Heilmassage:

  • klassische Massage
  • Triggerpunktmassage
  • subcutane-, myofasziale Techniken
  • Schröpfmassage
  • Manipulativmassage nach Terrier
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Narbenbehandlung/ Narbenentstörung
  • Fußzonenreflex-Massage

Triggerpunktmassage

Triggerpunkte können durch chronische Überbeanspruchung, Überdehnungen oder Reizungen der Muskulatur und des Bewegungsapparates entstehen. Diese sogenannten Trigger blockieren den harmonischen Bewegungsablauf, es kommt zu Schmerzen und Fehlhaltungen, Blockaden des Flüssigkeitstransports und der Nervenleitung im Muskel. Der gesamte Energiefluss und Rhythmus des Körpers kann gestört werden. Das Ziel der Triggerpunkt-Therapie ist es, verkrampfte Muskelstränge zu dehnen und zu entspannen, sodass sich die Durchblutung und die damit zusammenhängende Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff normalisieren können. Das macht den Muskel wieder elastisch und versetzt ihn in die Lage, seine Aufgaben reibungslos und schmerzfrei zu erfüllen.

Schröpfmassage

Grundsätzlich ist das Schröpfen ein ausleitendes Heilverfahren, das Giftstoffe aus dem Körper entfernen soll. Mittels Schröpfköpfen wird ein Unterdruck im Gewebe erzeugt, der Verklebungen von Faszien und Bindegewebe lösen kann und die Mobilität und Gleitfähigkeit unterschiedlicher Gewebestrukturen verbessert. Die Sogwirkung der Schröpfgläser erzielt einen Zug- und Dehnreiz von Haut, Bindegewebe und Faszien und kann somit eine schnellere Regeneration des Gewebes bewirken. Die Schröpfmassage wird ergänzend und vorbereitend zur klassischen Massage angewandt.

Manipulativmassage nach Terrier

Die Manipulativmassage ist eine spezielle Art der Heilmassage für die Wirbelsäule und aller Gelenke. Dabei werden in Gelenksnähe gezielte Strukturen mit einer Kombination von leichten Bewegungen und Massage behandelt.

Durch diese Therapieform werden Weichteile örtlich deutlich besser durchblutet, die Gelenksbeweglichkeit verbessert und Schmerzen gelindert. Besonders bewährt sich die Manipulativmassage bei Funktionsstörungen von Gelenken oder der Wirbelsäule, bei muskulären Verspannungen und Verkürzungen, nach Operationen oder Verletzungen, die mit Bewegungseinschränkungen einhergehen.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte und entspannende Behandlungsmethode und dient hauptsächlich zur Verbesserung des Lymphflusses. Die sanften und rhythmischen Massagegriffe regen den Strom der Lymphflüssigkeit im Körper an.

Wenn sich Flüssigkeit in bestimmten Körperregionen staut (z.B. nach einem Trauma, einer Operation, nach einem Bruch, in der Schwangerschaft, bei Krampfadern etc.) schafft die manuelle Lymphdrainage sanft Abhilfe. Die Lymphdrainage entschlackt und entgiftet den Organismus, sie wirkt beruhigend auf das vegetative Nervensystem, außerdem werden Spannungsgefühle und Bewegungseinschränkungen reduziert.

Narbenentstörung

Bei einer Narbe sind oft tiefere Schichten subkutan (unter der Haut) betroffen. Zwischen den Schichten entstehen Verklebungen, die den lokalen Stoffwechsel behindern und einen „ziehenden“ Schmerz verursachen können.

Narben können auf unterschiedliche Art und Weise störenden Einfluss auf den Körper nehmen. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen der benachbarten Gelenke und auch Sensibilitätsstörungen können die Folge alter, aber auch frischer Narben sein.

Narben jeglichen Ursprungs können sogenannte „Störfelder“ entwickeln. Diese können sich auf unterschiedliche Art und Weise äußern. So kann im Bereich der Narbe die Haut „taub“ sein oder bei Berührung vermehrt Schmerzen auslösen, die Haut kann sichtbar gerötet oder geschwollen sein, manchmal bilden sich Knötchen oder ein Narbenwulst. Aber auch Organsysteme fühlen sich oft durch eine schlecht verheilte Narbe „gestört“, so können Narben am Bauch (z.B. nach einem Kaiserschnitt, aber auch durch Nabelpiercings) zu Magen-Darm- Problemen führen oder chronische Rückenschmerzen verursachen.

Fußzonenreflexmassage

Als Fußreflexzone bezeichnet man einen bestimmten Bereich am Fuß, der über reflektorische und energetische Wege mit dem namensgleichen Bereich im Körper in Verbindung steht. Bei der Fußreflexzonenmassage arbeitet man mit gezielter Druckmassage im wahren Sinne einer Be-Hand-lung, die entsprechenden Zonen durch. Hierbei finden sich oft strukturelle Veränderungen und Verhärtungen in der Fußsohle. Diese auffälligen Zonen werden immer wieder stimuliert, bis die normale Spannung wieder erlangt ist. So wird einerseits eine optimale Entspannung der Fußmuskulatur und andererseits die Mehrdurchblutung der entsprechenden Zonen und den zugeordneten Organen erreicht.
Die Fußzonenreflexmassage wird unter anderem angewendet bei: akuten und chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat, funktionellen Organbeschwerden wie Verstopfung, Durchfall, Kopfschmerzen, Zyklusbeschwerden bei Frauen, Funktionsstörungen im Atmungs- und Herzbereich, Störungen der vegetativ-hormonellen Regulation, etc.


Über mich

Mein Name ist Beatrice Koller, ich bin 1991 in Waidhofen an der Thaya geboren und wohnhaft in Peigarten. Ich habe die höhere Lehranstalt für Tourismus in Krems besucht, nach der Matura zog es mich gleich ins Ausland nach Fuerteventura. Die Arbeit und der Umgang mit Menschen hat mir schon immer sehr viel Freude bereitet. Ich habe ein Jahr in Spanien und weitere drei Jahre in Oberösterreich in einer deutschen Hotelkette (in den verschiedensten Abteilungen) gearbeitet. Zu dieser Zeit hatte ich mit starker Migräne zu kämpfen. Regelmäßig ging ich zur Heilmassage und brachte so meine Beschwerden relativ schnell in den Griff. Der Beruf und dessen Wirkung, Menschen zu helfen und ihnen Linderung beschaffen zu können, begeisterte mich so sehr, sodass ich beschloss eine Ausbildung im Gesundheitsbereich zu absolvieren.

Im September 2016 begann ich meine einjährige Ausbildung als medizinische Masseurin in Wien an der Privatschule „Manus“. Mein Praktikum absolvierte ich im Gesundheitszentrum in Gmünd. Es gefiel mir dort so gut, dass ich dort während meiner Ausbildung zur Heilmasseurin bereits nebenbei als medizinische Masseurin arbeitete. Meine Ausbildung zur Heilmasseurin habe ich (ebenfalls an der „Manus“) im Juni 2018 mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Seitdem arbeite ich weiterhin im Gesundheitszentrum in Gmünd.

Im Jänner und Februar 2019 habe ich die Zusatzausbildung „Manipulativmassage nach Terrier“ an der Vitalakademie in Linz absolviert.

                                                                           

Nun freue ich mich auf viele neue Herausforderungen in der Gemeinschaftspraxis „Semper in via“ und hoffe, auch Dir helfen zu können.


Beatrice Koller

 

 

massage@semperinvia.at


 

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